Der Klagenfurter Jubiläumsweg wurde 1972 geschaffen und ist ein legendärer, hochalpiner Steig in den Hohen Tauern. Der Westteil führt vom Glocknerhaus zum Hochtor, der Ostteil vom Hochtor zum Hocharn bzw. Sonnblick, beides entlang der Landesgrenze Salzburg / Kärnten. Den Großteil des Ostteils lernten wir bei einer großartigen, aber sehr anspruchsvollen Tagestour kennen, mit Rückmarsch auf der selben Route. Sieben Gipfel lagen direkt am Weg, darunter die drei Dreitausender Noespitze, Krumlkeeskopf und Arlthöhe. Wir erlebten herrliche & naturbelassene Urlandschaften und schwindende Gletscher. Tolle Ausblicke in die Hohen Tauern und zum nahen Großglockner verzückten uns. Andererseits erwarteten uns viele Kletterstellen, trotz Seilversicherungen mehrmals anspruchsvoll. Auch die Länge der Tour forderte unser Durchhaltevermögen. Ein nachhaltiges Bergerlebnis, für Bergerfahrene! Tourenbericht 831 downloaden
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Hallo Albert, danke für den Tourenbericht, du wirst es nicht glauben, aber ich bin die Tour am Tag darauf gegangen. Bin um 06:30 beim Hochtor gestartet und habe es bis zum Hocharn geschafft, der Rückweg war dann sehr "zach", da du, wie du richtig schreibst, nichts umgehen kannst. Der Gratturm, den ihr kurz vor eurer Umkehr überklettert seit, sollte das Schneehorn (3.062m) sein, denke ich jedenfalls. LG Mario
AntwortenLöschenServus Mario, ich danke dir herzlich für deine liebe Rückmeldung. Wir hatten beide die Intuition, dass das Wetter genau jetzt passt. Du hattest das Glück 1 h früher zu starten und am Abend hattest du vielleicht auch mehr Zeit als ich an diesem Tag. Der Turm war das Schneehorn, du hast recht, mangels Schartenhöhe >30 m nur ein Aussichtspunkt bei der App Peakhunter. Die Tour selbst war grenzgenial, für mich mit den vielen Kletterstellen aber mehr als anspruchsvoll. Gratuliere dir auch den Hocharn noch geschafft zu haben. Den werd ich wohl vom Raurisertal aus nochmals versuchen müssen. Warst du alleine unterwegs? Herzliche Grüße Albert
AntwortenLöschenHallo Albert, das Wetter war wirklich ein absoluter Traum, habe mir dafür einen Tag Urlaub gegönnt und bin schon am Donnerstag nach der Arbeit zu meiner Freundin nach Radstadt (ich komme aus der Obersteiermark) gefahren, dadurch habe ich mir etwas an Anreisezeit erspart. Nach der Tour bin ich wieder direkt zu ihr gefahren. Die Kletterstellen waren tatsächlich anspruchsvoller als ich mir gedacht habe und auch der sandige und teilweise brüchige Untergrund, bin die Tour alleine gegangen. Habe am Klagenfurter Jubiläumsweg tatsächlich nur eine Person getroffen und dann erst wieder beim Abstieg kurz vorm Tauernkopf. LG Mario
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